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Interview mit Lothar und Marcel

Vor wenigen Wochen habe ich Lothar und Marcel in einem meiner Workshops kennengelernt. Beide Herren arbeiten in der Marketingabteilung bei der Volksbank Rhein-Ruhr. Ich habe mich sehr über diese doppelte Anmeldung gefreut, da ich ja weiß wie wichtig das handgeschriebene Wort für Branchen wie die Finanzdienstleistung sein kann.

Die zwei Teilnehmer hatten schon im Vorfeld einige Ideen, die sie mit Handlettering umsetzen wollten und ich durfte sie dabei begleiten. Ich habe Lothar und Marcel erfolgreich „angesteckt“ und daraus ist eine sehr schöne Zusammenarbeit entstanden. Wir haben am 29.09. am Duisburger Innenhafen einen Workshop angeboten, für alle die sich intensiver mit Lettering und Kalligrafie beschäftigen wollen. Sie haben sogar ein tolles Gewinnspiel vorbereitet und es hat so viel Spaß gemacht!

Maximilian Alex und Tatjana Schröder aus dem Vorstandsstab (Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungsmanagement) haben die beiden in einem Interview gefragt, wie die Erfahrung beim Workshop war. Ich freue mich sehr, dass ich das Interview veröffentlichen darf und bedanke mich für die liebevollen Komplimente. Ich denke, dass viele Interessenten dadurch einen super Einblick bekommen werden.

 

 

Fotos von Katharina Schnee

 

Was war euer Antrieb, an dem Workshop teilzunehmen?

Marcel: „Wir hatten die Idee, für eine neue Marketing-Kampagne, uns über die digitalen Möglichkeiten hinaus, auf die wesentlichen zeichnerischen Dinge zu besinnen. Also back to the Roots aber auf moderne Art. Wir wollten nicht die üblichen PC-Schriftarten nehmen, sondern etwas Individuelles gestalten. Da haben wir den Trend des Handletterings aufgenommen, um frischen Wind in unsere Werbelinie zu bringen.“
Lothar: „Es ist natürlich so, dass Handschrift viel persönlicher und ausdrucksstärker ist als Computerschrift. Daher haben wir uns für diese Variante entschieden.“

Was konntet ihr persönlich vom Workshop mitnehmen?

Marcel: „(lacht) Definitiv, dass per Hand schreiben gar nicht so einfach ist! Aber wenn man einmal drin ist, bietet es einem unendlich viele Möglichkeiten, sich gestalterisch auszuleben. Im ersten Moment ist es nicht einfach, aber Ana hat uns die Grundlagen super vermittelt und so konnte man innerhalb kurzer Zeit schon erste kleine Erfolgserlebnisse feiern.“
Lothar: „Ich fand sehr spannend, dass wir viele neue Materialien zum Schreiben kennenlernen durften. Neue Papiersorten, neue Stifte und viele neue Techniken der Kalligrafie konnten wir für uns mitnehmen. Für mich war es gut, dass man im Workshop durch die erlernten Grundlagen die ersten Schritte gehen konnte und nun individuell weiter üben kann.“

Wie läuft denn so ein Workshop ab?

Lothar: „Also man beginnt wirklich bei null und lernt im ersten Schritt, die einzelnen Buchstaben zu formen bis man sich erstmal an den klassischen Füller, den man in Tinte eintaucht, gewöhnt hat.“
Marcel: „Danach geht es Schritt für Schritt weiter und man tastet sich an neue Stift-Arten heran. Das ist sehr spannend, da man die meisten dieser Stifte gar nicht aus dem Alltag kennt. Die gestalterischen Möglichkeiten lernt man dann im Laufe der Zeit kennen. Nach einiger Zeit hat man die verschiedenen Eigenschaften der Stifte kennengelernt und konnte mit allen Materialien gut schreiben und sich kreativ ausprobieren.“

Wenn ihr Handlettering in drei Worten beschreiben müsstet, was wären eure Worte?

Lothar: „Konzentration, Muße, Schwung.“
Marcel: „Einfühlsamkeit, Empathie fürs Material, und auch definitiv Konzentration!“Lothar: „Wenn ich noch ein viertes Wort hinzufügen dürfte, was für mich aber ganz elementar ist: Entschleunigung! Man muss sich wirklich Zeit nehmen und konzentriert sich nur auf die Buchstaben und deren Gestaltung. Schnell mal etwas fertig machen, wird kein gutes Ergebnis liefern. Man braucht Ruhe.“

Wo kann man das Gelernte dann nachher anwenden?

Lothar: „Sowohl im Job als auch privat. Beispielsweise für Einladungen, Grußkarten, Dekorationen und ganz wichtig für mich: In der Gestaltung von Anzeigen und Werbung. Handlettering hebt sich von der Masse ab und wirkt viel individueller und ansprechender.
Marcel: „Aber auch die Gastronomie kann Handlettering gut verwenden, beispielsweise auf Menükarten.“

Was waren eure ersten Berührungspunkte mit Handlettering und wie seid ihr auf den Workshop aufmerksam geworden?

Lothar: „Bei mir liegen die ersten Berührungspunkte tatsächlich schon mehrere Jahre zurück. Ich habe ja Gestaltung studiert. Damals kannte man nur den Begriff Kalligraphie. Daraufhin habe ich mir einen Füller mit Tintenfässchen zugelegt, der dann aber schnell wieder in der Schublade verschwunden ist. Jetzt kann ich diesen endlich wieder nutzen und habe entdeckt, was für tolle Möglichkeiten ich mit diesem Füller habe.Mir wurde der Workshop von einer Arbeitskollegin empfohlen, die sich privat und beruflich viel mit Instagram, Blogging und Handlettering beschäftigt.“
Marcel: „Ich habe früher immer mal wieder ein paar Skizzen in meiner Freizeit gemacht. Das ging mehr in die Richtung Graffiti. Ich habe immer gern mit verschiedenen Typographien gearbeitet und um das wieder aufzufrischen, war dieser Workshop wirklich ideal. Auf YouTube, aber auch auf ihrem Blog und ihren Präsenzen in Social Media, wie Instagram und Facebook. Man kann es sich aber definitiv nicht selbst im Internet anlernen, sondern muss mal selbst dabei gewesen sein.“

Mit welcher Erwartung seid ihr zum Workshop gefahren?

Marcel: „(lacht) Ich muss gestehen, ich habe es erstmal auf mich zukommen lassen, ohne bestimmte Erwartungen. Da ich keine Berührungspunkte bisher damit hatte, wusste ich z.B. nicht, wie lange man üben muss, um die Stifte zu beherrschen. Da hat Ana uns super beigebracht, wie alles funktioniert! Ich hab es mir einfacher vorgestellt, aber mit Übung geht alles.“
Lothar: „Ich wollte lernen, mit verschiedenen Strichstärken zu schreiben, das hat mich sehr interessiert. Das habe ich im Workshop dann auch lernen können und bin sehr froh darüber.“

Wie würdet ihr Ana Luiza und ihre Art, den Kurs zu leiten, beschreiben?

Marcel: „Sehr herzlich, charmant und sehr engagiert. Sie will jedem ein tolles Erlebnis beim Workshop bieten. Ihre fröhliche Art steckt einfach an aber gleichzeitig arbeitet sie mit den Teilnehmern sehr konzentriert. Man merkt einfach, dass sie im Handlettering jahrelange Erfahrung hat.“
Lothar: „Sie hat wirklich eine große Herzlichkeit an den Tag gelegt und man merkt die Freude, die sie an der Kalligraphie und am Handlettering hat. Sie gibt die Kunst des Schreibens in unserer digitalen Zeit weiter.

Noch eine Frage zum Schluss: Warum sollte man an einem Handlettering-Workshop bei Ana Luiza teilnehmen?

Lothar: „Um zu lernen, dass Handschrift deutlich aussagekräftiger als digitale Schrift ist und große Freude macht.“
Marcel: „Um Entschleunigung im digitalen, schnellen Zeitalter zu erleben und sich auf die Grundidee des Schreiben besinnen zu können.“

Danke Lothar und Marcel für eure Eindrücke und wir wünschen jetzt allen Teilnehmern viel Erfolg beim Gewinnspiel! Wir hoffen, Ihr Interesse geweckt zu haben!

 

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